Der Regierungsrat will den Schulversuch Grundstufe solange verlängern, bis ein politischerEntscheid über die Zukunft der Grundstufe gefällt ist. Die pRiMa-Initiative hat damit ihr erstes Ziel erreicht und allen Beteiligten den nötigen Zeitgewinn verschafft, um tragfähige Lösungen zu finden. Dass der Regierungsrat sich gleichzeitig gegen die pRiMa- Initiative ausspricht, ist bedauerlich und inkonsequent. Er anerkennt unmissverständlich die Vorteile der neuen Einschulungsform, hält aber die Investitionen für zu hoch. Diese rein finanzpolitische Argumentation ist mutlos und kurzsichtig. Die Investitionen in eine verbesserte Infrastruktur und in die Weiterbildung der Lehrpersonen würden sich 1 : 1 durch eine verbesserte Schulqualität auszahlen. Die Forderungen der pRiMa-Initiative wie altersgemischtes Lernen oder Teamteaching bringen nachweislich Erfolg.
Die Initianten der pRiMa-Initiative und die unterstützenden Organisationen und Freunde werden gespannt die nun folgende politische Debatte im Kantonsrat verfolgen. Sie erwarten vom Parlament, dass es bereit ist, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren.